Tagesordnungspunkt

TOP 3: Vorstellung der Ergebnisse der Verkehrsschau und Beschlussfassung

BezeichnungInhalt
Sitzung:09.05.2016   GR/062/2016 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Am Dienstag, den 5. April 2016 fand in der Gemeinde Finsing in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr eine Verkehrsschau statt.

 

Teilnehmer:     Herr Englmeier, Polizeiinspektion Erding

                        Herr Neudecker, Landratsamt Erding

¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Herr Kressirer, 1. B√ľrgermeister der Gemeinde Finsing

                        Frau Horneck, Gemeinde Finsing

                        Herr Stettner, Bauhof Finsing


Ortsteil Finsing und Finsingerau

 

 

1.         Aufstellen von Hinweisschildern auf Fu√üg√§nger entlang der Geltinger Stra√üe

 

B√ľrgermeister Kressirer schildert, dass entlang der Geltinger Stra√üe kein Gehweg besteht. Es gibt allerdings einige Anwohner, die diese Strecke t√§glich zu Fu√ü gehen, unter anderem auch Schulkinder. Von den B√ľrgern wurde deshalb vorgeschlagen, ein Schild aufzustellen, das auf Fu√üg√§nger hinweist.

 

Herr Neudecker vom Landratsamt Erding sieht die Voraussetzung f√ľr die Aufstellung eines Hinweisschildes auf Fu√üg√§nger nicht gegeben. Es ist nicht √ľblich Gefahrenschilder innerorts aufzustellen.

Herr Englmeier von der Polizeiinspektion Erding f√ľgt hinzu, dass ein solches Schild keinen nachhaltigen Effekt haben wird. Bei dem Verkehr, der die Geltinger Stra√üe bef√§hrt, wird es sich √ľberwiegend um Pendel- und Durchgangsverkehr handeln, der das Gefahrenschild schon nach kurzer Zeit nicht mehr wahrnimmt. Er ist aber der Meinung, dass die Aufstellung eines Gefahrenschildes die Anwohner beruhigen wird und durchaus begr√ľndet werden kann.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, an der Geltinger Stra√üe in Fahrtrichtung Norden ein Gefahrenschild Zeichen Nr. 133‑10 ‚ÄěFu√üg√§nger‚Äú gegen√ľber von Geltinger Stra√üe 14 aufzustellen.

 

Anwesend 11  :  Ja 11  :  Nein 0 

 

GR Söhl war während der der Behandlung dieses Tagesordnungspunkts nicht anwesend.

 

 

2.         Abweisbake am Zaun im Neuchinger Weg

 

Der 1. B√ľrgermeister teilt mit, dass am Zaun des Anwesens Hofener Stra√üe 8 eine private Abweisbake angebracht ist. Sie soll auf die abknickende Fahrbahn hinweisen.

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden stellen fest, dass die Anbringung einer Abweisbake an der Stelle sinnvoll ist. Die private Abweisbake sollte durch das amtliche Zeichen Nr. 605‑20 ‚ÄěLeitbake rechtsweisend‚Äú ersetzt werden. Sofern der Eigent√ľmer es zul√§sst, ist gegen die Anbringung am Zaun nichts einzuwenden.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, die private Abweisbake an dem Zaun von Anwesen Hofener Stra√üe 8 durch das Zeichen Nr. 605-20 zu ersetzten. Die Zustimmung des Grundst√ľckseigent√ľmers ist einzuholen.

 

Anwesend 11  :  Ja 11  :  Nein 0 

 

GR Söhl war während der der Behandlung dieses Tagesordnungspunkts nicht anwesend.

 

 

 

Ortsteil Neufinsing

 

3.         Steine im Stra√üenbankett z. B. entlang des Herdweges und der Seestra√üe

 

B√ľrgermeister Kressirer erl√§utert, dass Anwohner in manchen Stra√üen Steine in das Stra√üenbankett gelegt haben, um Fahrzeugf√ľhrer davon abzuhalten, dort zu parken. Er erkundigt sich, ob dies eine Gef√§hrdung f√ľr den Stra√üenverkehr darstellt.

 

Herr Englmeier teilt mit, dass mindestens 50 cm vom Fahrbahnrand frei bleiben sollten. Im Herdweg sieht er deshalb keine Gef√§hrdung. In der Seestra√üe sollten die Eigentumsverh√§ltnisse gekl√§rt werden. Die Steine, die auf gemeindlichem Grund liegen, m√ľssen seiner Meinung nach entfernt werden. Wenn die Steine auf privaten Grund liegen, sieht er keine Handlungsm√∂glichkeit f√ľr die Gemeinde Finsing. Die Eigent√ľmer k√∂nnen nur gebeten werden, die Steine zu entfernen oder wenigstens 50 cm vom Fahrbahnrand entfernt hinzulegen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beauftragt die Gemeindeverwaltung, die Eigentumsverh√§ltnisse in der Seestra√üe zu kl√§ren. Die Steine, die auf gemeindlichem Grund liegen, sind zu entfernen. Falls die Steine auf privaten Grundst√ľcken liegen, sollen die Eigent√ľmer gebeten werden, die Steine zu entfernen oder wenigstens 50 cm vom Fahrbahnrand entfernt hinzulegen.

 

Anwesend 12  :  Ja 12  :  Nein 0 

 

 

4.         Ausweisung von befristeten Parkpl√§tzen mit Parkscheibe vor der Postagentur

 

Mit Schreiben vom 13.03.2016 hat die Filialleiterin der Postagentur beantragt, dass die √∂ffentlichen Stellpl√§tze vor der Postfiliale im F√∂hrenweg 2, Neufinsing zu den √Ėffnungszeiten der Post als befristete Parkpl√§tze mit Parkscheibe ausgewiesen werden. Sie begr√ľndet ihren Antrag damit, dass die Stellpl√§tze von den Anwohnern vermehrt als Dauerstellpl√§tze verwendet werden.

Ihren Kunden, die teilweise schwere Pakete abliefern m√ľssen, wird so die M√∂glichkeit genommen, direkt vor der Postagentur zu halten.

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden empfehlen hier √ľber zwei Stellpl√§tze die Zeichen Nr. 314-10 ‚ÄěParken Anfang‚Äú und Nr. 314-20 ‚ÄěParken Ende‚Äú mit den Zusatzschildern Nr. 1040-32 ‚ÄěParkscheibe ‚Äď 30 Min.‚Äú und Nr. 1042-32 ‚Äěwerktags 8-20 h‚Äú aufzustellen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, vor der Postfiliale, F√∂hrenweg 2, Neufinsing √ľber zwei Stellpl√§tze die Zeichen Nr. 314-10 ‚ÄěParken Anfang‚Äú und Nr. 314-20 ‚ÄěParken Ende‚Äú mit den Zusatzschildern Nr. 1040-32 ‚ÄěParkscheibe ‚Äď 30 Min.‚Äú und Nr. 1042-32 ‚Äěwerktags 8-20 h‚Äú aufzustellen.

 

Anwesend 12  :  Ja 12  :  Nein 0 

 

 

5.         Entfernung des ‚ÄěZone 30‚Äú-Schildes im Buchenweg vom Parkplatz des Sportgel√§ndes kommend

 

B√ľrgermeister Kressirer weist die Anwesenden darauf hin, dass im Buchenweg vom Parkplatz des Sportgel√§ndes kommend ein ‚ÄěZone 30‚Äú-Schild besteht. Er erkundigt sich, ob dieses notwendig ist oder entfernt werden kann.

 

Herr Englmeier gibt bekannt, dass es innerhalb einer ‚ÄěZone 30‚Äú grunds√§tzlich nicht notwendig ist, weitere Schilder aufzustellen. Nachdem es sich im Bereich Buchenweg, Eichenring, Weidenweg, Ahornweg, Erlenweg, Lindenweg und Birkenstra√üe um ein sehr gro√ües ‚ÄěZone 30‚Äú-Gebiet handelt, ist das Schild an dieser Stelle als Erinnerung durchaus sinnvoll.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, das ‚ÄěZone 30‚Äú-Schild im Buchenweg vom Parkplatz des Sportgel√§ndes kommend bestehen zu lassen.

 

Anwesend 12  :  Ja 12  :  Nein 0  

 

 

6.         Probleme bei der M√ľllabfuhr im Lindenweg;

Anordnung eines einseitigen Haltverbots

 

Der 1. B√ľrgermeister setzt die Anwesenden dar√ľber in Kenntnis, dass die M√ľllabfuhr im Lindenweg erhebliche Probleme damit hat, die Stra√üe zu befahren. Grund hierf√ľr ist, dass die Anwohner an beiden Fahrbahnr√§ndern versetzt parken. Die M√ľlllaster m√ľssen sich dann durch die Stra√üe schl√§ngeln und r√ľckw√§rts wieder hinaus fahren, da am Ende keine Wendem√∂glichkeit gegeben ist.

 

Herr Englmeier sieht die Voraussetzungen f√ľr eine Spielstra√üe gegeben. So d√ľrften gar keine Fahrzeuge mehr auf der Stra√üe abgestellt werden. Da es sich allerdings um ein sehr altes Baugebiet handelt, haben die Anwohner nicht genug Stellpl√§tze auf ihren eigenen Grundst√ľcken, um dem Bedarf gerecht zu werden.

 

Herr Neudecker schl√§gt aus diesem Grund vor, dass auf der S√ľdseite der Fahrbahn ein einseitiges absolutes Haltverbot erlassen wird. Er empfiehlt hierzu die Zeichen Nr. 283‑21 ‚ÄěAbsolutes Haltverbot Anfang‚Äú, Nr. 283 ‚ÄěAbsolutes Haltverbot‚Äú und Nr. 283‑11 ‚ÄěAbsolutes Haltverbot Ende‚Äú aufzustellen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, im Lindenweg ein einseitiges absolutes Haltverbot an der S√ľdseite der Fahrbahn mit den Zeichen Nr. 283‑21, 283 und 283‑11 zu erlassen.

 

Anwesend 12  :  Ja 12  :  Nein 0 

 

 

7.         Parksituation im Kurvenbereich Birkenstra√üe/ Ahornweg

 

B√ľrgermeister Kressirer teilt mit, dass im Kurvenbereich Birkenstra√üe/ Ahornweg vermehrt Fahrzeuge abgestellt werden. Durch die unzureichende Gehwegsituation am Ende der Birkenstra√üe m√ľssen Fu√üg√§nger und Fahrradfahrer hier auf die Stra√üe ausweichen. Durch die parkenden Autos ist es an dieser Stelle oft un√ľbersichtlich und es besteht so die Gefahr, dass Fahrradfahrer von den Autofahrern √ľbersehen werden.

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden weisen darauf hin, dass in dem Kurvenbereich ein gesetzliches Haltverbot gegeben ist. Entlang der Birkenstra√üe sind zus√§tzlich Haltverbotsschilder angebracht. Es best√ľnde nat√ľrlich die M√∂glichkeit mit Hilfe von weiteren Haltverbotsschildern oder einer Zick-Zack-Linie das gesetzliche Haltverbot klarzustellen. Die Vertreter der Fachbeh√∂rden sehen aktuell allerdings keinen Handlungsbedarf.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, im Kurvenbereich der Birkenstraße/ Ahornweg keine Veränderung der Beschilderung vorzunehmen. Hier besteht ein gesetzliches Haltverbot.

 

Anwesend 12  :  Ja 11  :  Nein 1 

 

 

8.         Versetzen des ‚ÄěZone 30‚Äú-Schildes im Einm√ľndungsbereich des Kastanienweges

 

Der 1. B√ľrgermeister macht darauf aufmerksam, dass das ‚ÄěZone 30‚Äú-Schild bei der Einm√ľndung von der M√ľnchner Stra√üe in den Kastanienweg sehr leicht zu √ľbersehen ist.

 

Herr Englmeier stimmt zu, dass das Schild schlecht platziert ist. Die Autofahrer haben teilweise kaum Chancen, das Schild wahrzunehmen. Er empfiehlt das ‚ÄěZone 30‚Äú-Schild weiter nach Osten zu versetzen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, das ‚ÄěZone 30‚Äú-Schild im Einm√ľndungsbereich Kastanienweg weiter nach Osten zu versetzen.

 

Anwesend 12  :  Ja 11  :  Nein 1 

 

 

9.         Standort der Begr√ľ√üungstafel bei der Ortseinfahrt Neufinsing von Pliening kommend

 

B√ľrgermeister Kressirer teilt mit, dass bei der Ortseinfahrt Neufinsing von Pliening kommend eine Begr√ľ√üungstafel aufgestellt werden soll.

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden haben keine Bedenken gegen das Aufstellen der Begr√ľ√üungstafel. Sie weisen allerdings darauf hin, dass darauf geachtet werden muss, dass die Begr√ľ√üungstafel keine Verkehrszeichen verdeckt. Zudem muss gekl√§rt werden, ob f√ľr die Begr√ľ√üungstafel eine Baugenehmigung notwendig ist.

B√ľrgermeister Kressirer weist darauf hin, dass es sich um die Erneuerung einer bestehenden Begr√ľ√üungstafel handelt.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, die Begr√ľ√üungstafel am Ortseingang Neufinsing zwischen dem Geh- und Radweg und dem Wall beim Baugebiet ‚ÄěPfarrpfr√ľnde‚Äú aufzustellen.

 

Anwesend 12  :  Ja 12  :  Nein 0 

 

 

10.      Ampelsteuerung St 2082/ ED 11/ Seestra√üe;

Verl√§ngerung der Gr√ľnphase f√ľr Fu√üg√§nger zur √úberquerung der Staatsstra√üe

 

B√ľrgermeister Kressirer erl√§utert, dass von Seiten des Gemeinderats angefragt wurde, ob die Gr√ľnphase f√ľr Fu√üg√§nger zur Querung der Staatsstra√üe verl√§ngert werden kann. √Ąltere Personen mit Rollatoren schaffen es kaum, die Stra√üe in der Zeit zu √ľberqueren.

 

Die Anwesenden pr√ľfen die Dauer der Gr√ľnphase f√ľr Fu√üg√§nger im Bereich der Erdinger Stra√üe. Es wird festgestellt, dass die Fu√üg√§nger 10 Sekunden Zeit haben, die Stra√üe zu √ľberschreiten. Ein Gespr√§ch mit einer gehbehinderten B√ľrgerin, die zuf√§llig zur gleichen Zeit die Erdinger Stra√üe √ľberquert, ergibt, dass sie keine Probleme hat die Stra√üe in den 10 Sekunden zu passieren.

 

Die Fachberater empfehlen die Ampelsteuerung so zu lassen, wie sie aktuell eingestellt ist. Sie weisen darauf hin, dass selbst wenn die Stra√üe in den 10 Sekunden nicht vollst√§ndig √ľberquert werden kann, noch keine Gefahr besteht, da die Rotphasen der Fu√üg√§nger und der Kraftfahrer sich immer √ľberschneiden.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, keine √Ąnderungen an der Ampelsteuerung zu veranlassen.

 

Anwesend 12  :  Ja 9  :  Nein 3 

 

 

11.      Erlass eines Haltverbots im Einm√ľndungsbereich Seestra√üe/ Eschenstra√üe

 

B√ľrgermeister Kressirer teilt mit, dass im Einm√ľndungsbereich Seestra√üe/ Eschenstra√üe h√§ufig Fahrzeuge im gesetzlichen Haltverbot abgestellt werden. Grund hierf√ľr ist unter anderem die Baustelle Erdinger Stra√üe 1 und 3 des Investors Sperr & Zellner.

 

Herr Englmeier erläutert verschiedene Möglichkeiten, wie mit der Situation umgegangen werden könnte.

Das bereits vorhandene Haltverbotsschild k√∂nnte weiter nach S√ľden versetzt werden, sodass der Einm√ľndungsbereich hiervon ebenfalls erfasst wird. Es gibt aber keinen geeigneten Platz, an dem das Schild angebracht werden k√∂nnte, ohne dass es von Str√§uchern eingewachsen und verdeckt wird.

Grunds√§tzlich best√ľnde auch die M√∂glichkeit einer Zick-Zack-Linie am Boden. Diese gilt dann in Verbindung mit dem bestehenden Haltverbotsschild.

Als weitere M√∂glichkeit erkl√§rt Herr Englmeier den Erlass einer Parkzone. So w√§re das Parken nur auf den gekennzeichneten Stellpl√§tzen zul√§ssig. Fraglich ist, ob in dem Gebiet ‚ÄěZiegler-L√§rchenweg‚Äú ausreichend √∂ffentliche Stellpl√§tze zu Verf√ľgung stehen, um dem Stellplatzbedarf gerecht zu werden. Um das Problem im Einm√ľndungsbereich zu l√∂sen m√ľsste bei dieser Variante zus√§tzlich zur Parkzone eine Zick-Zack-Linie angebracht werden.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, an der bestehenden Situation im Einm√ľndungsbereich Seestra√üe/ Eschenstra√üe zun√§chst nichts zu ver√§ndern. Die Verwaltung wird beauftragt, die Situation weiter zu beobachten und die Entwicklung, insbesondere nach Fertigstellung des Geb√§udes von Sperr & Zellner, dem Gemeinderat mitzuteilen.

 

B√ľrgermeister Kressirer wird beauftragt, die Einrichtung einer Parkzone f√ľr das Gebiet ‚ÄěZiegler-L√§rchenweg‚Äú zu pr√ľfen.

 

Anwesend 12  :  Ja 12  :  Nein 0 

 

 

12.      Gefahr durch Bordsteinkante an der Isar-Kanal-Br√ľcke in der Seestra√üe aufgrund der Gehwegverbreiterung

 

B√ľrgermeister Kressirer teilt mit, dass in Zusammenarbeit mit der Uniper Kraftwerke GmbH (vormals E.On Wasserkraft GmbH) der Gehweg √ľber die Isar-Kanal-Br√ľcke an der Seestra√üe verbreitert wurde. Durch die Ma√ünahme wurde die Bordsteinkante versetzt und so die Fahrbahn f√ľr Kraftfahrzeuge verengt. Es besteht nun das Risiko, den Randstein zu √ľbersehen.

 

Die Beschilderung an der Kanal-Br√ľcke ist angemessen und ordnungsgem√§√ü. Weitere Ma√ünahmen sind aus Sicht der Fachbeh√∂rden nicht notwendig.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, an der Beschilderung der Isar-Kanal-Br√ľcke in der Seestra√üe keine √Ąnderungen vorzunehmen.

 

Anwesend 12  :  Ja 9  :  Nein 3 

 

 

13.      Erlass eines beidseitigen Haltverbots entlang der Seestra√üe im Kurvenbereich zur Auffahrt zum Speichersee

 

Der 1. B√ľrgermeister erl√§utert, dass an sch√∂nen Sommertagen viele Erholungssuchende des Speichersees im Kurvenbereich der Seestra√üe zur Auffahrt zum Speichersee parken. Von Anliegern wurde der Erlass eines beidseitigen Haltverbots in dem Bereich gefordert.

 

Herr Englmeier erläutert, dass in diesem Bereich ein gesetzliches Haltverbot besteht. Eine zusätzliche Beschilderung ist nach Ansicht der Fachbehörden nicht notwendig.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, im Kurvenbereich der Seestraße bei der Auffahrt zum Speichersee kein Haltverbot auszuweisen.

 

Anwesend 12  :  Ja 9  :  Nein 3 

 

 

14.      Geschwindigkeitsbegrenzung Am Bachableiter

 

B√ľrgermeister Kressirer teilt mit, dass von Seiten der Anlieger gew√ľnscht wurde, Am Bachableiter eine Geschwindigkeitsbeschr√§nkung zu erlassen.

 

Die Vertreter der Fachbehörden sehen hierzu keine Veranlassung.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, keine √Ąnderungen an der bestehende Verkehrssituation Am Bachableiter zu veranlassen.

 

Anwesend 12  :  Ja 11  :  Nein 1 

 

 

15.      Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h am Badeweiher im Kirchenweg bei Badebetrieb

 

B√ľrgermeister Kressirer erkundigt sich, ob es zul√§ssig w√§re, eine Geschwindigkeitsbeschr√§nkung auf 40 km/h am Badeweiher im Kirchenweg bei Badebetrieb zu erlassen.

 

Herr Englmeier erl√§utert, dass die Bezeichnung ‚Äěbei Badebetrieb‚Äú in der Praxis immer der Auslegung bedarf. Eine solche Beschilderung w√ľrde die Verkehrssituation am Badeweiher nicht verbessern.

Herr Neudecker ist ebenfalls der Meinung, dass die Beschränkung auf 60 km/h zulässig und ausreichend ist.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, √Ąnderungen an der bestehenden Verkehrssituation am Badeweiher Finsing zu veranlassen.

 

Anwesend 12  :  Ja 8  :  Nein 4 

 

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, in einer der nächsten Sitzungen mögliche Beschilderungsvarianten vorzulegen.

 

Anwesend 12  :  Ja 11  :  Nein 1 

 

 

 

Ortsteil Eicherloh, Finsingermoos und Brennerm√ľhle

 

16.      Installation eines Fu√üg√§nger√ľberwegs auf der Torfstra√üe im Bereich des Parks in Form einer Ampel bzw. eines Zebrastreifens

 

Der 1. B√ľrgermeister erl√§utert, dass bei der Gemeinde Finsing die Anfrage eingegangen ist, ob im Bereich des Parks ein Fu√üg√§nger√ľberweg √ľber die Torfstra√üe eingerichtet werden kann.

 

Herr Neudecker erl√§utert hierzu, dass gem√§√ü den Richtlinien f√ľr die Anlage und Ausstattung von Fu√üg√§nger√ľberwegen (R-FG√ú 2001) f√ľr die Errichtung eines Fu√üg√§nger√ľberweges in Form eines Zebrastreifens oder einer Fu√üg√§nger-Bedarfsampel in der Regel mindestens 50 Fu√üg√§nger und mindestens 450 Fahrzeuge in der Spitzenstunde erforderlich sind. Zebrastreifen werden vom Landratsamt Erding allerdings auf h√∂herrangigen Stra√üen nie angeordnet, da sie nach deren Auffassung eine Scheinsicherheit vorgeben. Wenn die Verkehrswerte erreicht werden, kommt eine Fu√üg√§ngerampel in Betracht.

 

Auch andere Institutionen wie z.B. der Verband der Schadensversicherer, Beratungsstelle f√ľr Schadensverh√ľtung, verweisen darauf, dass Zebrastreifen f√ľr Kinder problematisch sein k√∂nnen und sie diesen daher eher abneigend gegen√ľber stehen. Unter anderem wird ausgef√ľhrt: "Fu√üg√§nger√ľberwege (Zeichen 293 bzw. 350 StVO) werden h√§ufig gefordert, wobei die Schutzwirkung falsch eingesch√§tzt wird. Das Vorrangverh√§ltnis zwischen Fu√üg√§ngern und Fahrzeug ist in der Praxis h√§ufig unklar, sodass eine "Abstimmung" in Form eines Blickkontaktes erfolgen muss. Diese Abstimmung kann man von Kindern jedoch noch weniger als von erwachsenen Fu√üg√§ngern erwarten. Kinder k√∂nnen h√§ufig nicht einsch√§tzen, ob der Fahrer anh√§lt bzw. anhalten kann. Gerade f√ľr kleine Kinder ist es schwierig, die √úberquerungsabsicht deutlich zu machen. Die Absch√§tzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen ist nicht einfach. Au√üerdem reagieren Kinder vielfach spontan. Von Fu√üg√§nger√ľberwegen ist auch deshalb abzuraten, weil h√§ufig so schnell gefahren wird, dass es zu gef√§hrlichen Brems- und √úberholman√∂vern kommen kann."

 

Die Vertreter der Fachbeh√∂rden halten die derzeitige Regelung mit einem markierten Schulweghelfer√ľberweg f√ľr optimal. Es ist unumstritten, dass diese Art von Schulwegsicherung mit Abstand die beste ist. Wie die Erfahrung an anderen Stellen zeigt, ist selbst die Anlage einer Fu√üg√§ngerampel nicht immer die beste L√∂sung zur Sicherung des Schulweges. Auch an Fu√üg√§ngerampeln kommt es immer wieder zu gef√§hrlichen Situationen, insbesondere, weil Sch√ľler h√§ufig unter Missachtung des Rotlichtes die Fahrbahn betreten bzw. Fahrzeugf√ľhrer das Rotlicht missachten. Ein Zebrastreifen oder eine Fu√üg√§ngerampel w√ľrde aus Sicht der Fachbeh√∂rden die derzeitige Situation nicht verbessern.

 

Im √úbrigen bieten sich bei den anzunehmenden relativ geringen Fahrzeugwerten ausreichend L√ľcken, die ein sicheres √úberqueren erm√∂glichen. Dieses √úberqueren, das dann vom Schulkind selbst√§ndig und ohne "blindes Vertrauen" auf den Zebrastreifen ausgef√ľhrt werden muss, ist nach Auffassung von Herrn Neudecker sicherer einzusch√§tzen, da von den Kindern mehr Vorsicht und Aufmerksamkeit zu erwarten sind, als dies bei einem vorhandenen Zebrastreifen der Fall w√§re. Der bereits vorhandene Verkehrshelfer√ľberweg wird auch von dem o.g. Verband als die sicherste und wirkungsvollste Sicherung im Rahmen eines Schulweges eingestuft.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, keine √Ąnderungen an der bestehenden Verkehrssituation an der Torfstra√üe im Bereich des Parks vorzunehmen. Der vorhandene Schulweghelfer√ľbergang ist f√ľr den sicheren Schulweg die beste L√∂sung.

 

Anwesend 12  :  Ja 10  :  Nein 2 

 

 

17.      Anordnung einer ‚ÄěZone 30‚Äú im Bereich Eichenstra√üe und √úberrheinerweg und Geschwindigkeits√ľberschreitungen im √úberrheinerweg am Kindergarten ‚ÄěAm Park‚Äú

 

B√ľrgermeister Kressirer teilt mit, dass im Bereich des √úberrheinerweges immer wieder die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h √ľberschritten wird. Er erkundigt sich, ob f√ľr das Wohngebiet Eichenstra√üe und √úberrheinerweg eine ‚ÄěZone 30‚Äú angeordnet werden kann.

 

Herr Englmeier erkl√§rt, dass das Gebiet f√ľr eine ‚ÄěZone 30‚Äú pr√§destiniert ist. Die Anordnung einer ‚ÄěZone 30‚Äú ist aus seiner Sicht ab der ersten Bebauung im √úberrheinerweg geboten.

Herr Neudecker empfiehlt, das Zeichen Nr. 274.2-40 ‚ÄěBeginn/Ende der Zone mit zul√§ssiger H√∂chstgeschwindigkeit 30 km/h (doppelseitig)‚Äú rechts vor √úberrheinerweg 10 und bei der Einm√ľndung von der Torfstra√üe in die Eichenstra√üe aufzustellen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, im Bereich Eichenstra√üe und √úberrheinerweg eine ‚ÄěZone 30‚Äú anzuordnen. Hierf√ľr wird das Zeichen Nr. 274.2-40 rechts vor √úberrheinerweg 10 und im Einm√ľndungsbereich von der Torfstra√üe in die Eichenstra√üe aufgestellt.

 

Anwesend 12  :  Ja 12  :  Nein 0 

 

 

18.      Parksituation Eichenstra√üe/ Pfirrmannweg;

Anordnung eines Haltverbots

 

Der 1. B√ľrgermeister weist darauf hin, dass in der Eichenstra√üe gegen√ľber von der Ausfahrt des Pfirrmannweges h√§ufig Fahrzeuge parken. Dadurch k√∂nnen die Anwohner nicht mehr richtig aus der Anliegerstra√üe oder auch aus den Garagen herausfahren. Ein St√ľck weiter √∂stlich befindet sich bereits ein Haltverbotsschild. Der B√ľrgermeister m√∂chte wissen, ob dieses Haltverbot bis zur Ausfahrt des Pfirrmannweges verl√§ngert werden kann.

 

Herr Englmeier hat keine Bedenken gegen die Anordnung eines Haltverbots gegen√ľber der Ausfahrt des Pfirrmannweges.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, das bestehende Haltverbot in der Eichenstraße bis zum Pfirrmannweg zu verlängern. 

 

Anwesend 12  :  Ja 12  :  Nein 0 

 

 

19.      Aufstellen von Hinweisschildern f√ľr ‚ÄěUnzureichendes Lichtraumprofil‚Äú an Torfstra√üe, Ismaninger Stra√üe und Birkhahnweg

 

B√ľrgermeister Kressirer teilt mit, dass einige B√§ume im Bereich der Torfstra√üe, Ismaninger Stra√üe und dem Birkhahnweg so nahe an der Stra√üe wachsen, dass hohe Schwerlastfahrzeuge Gefahr laufen, die B√§ume, die teilweise in den Stra√üenraum h√§ngen, zu streifen. Vom Bauhof wurde deshalb vorgeschlagen, an den betroffenen Stellen das Zeichen Nr. 1007-34 ‚ÄěUnzureichendes Lichtraumprofil‚Äú aufzustellen.

 

Herr Neudecker setzt die Anwesenden dar√ľber in Kenntnis, dass das Zeichen Nr. 1006-39 ‚Äěeingeschr√§nktes Lichtraumprofil durch B√§ume‚Äú nur gilt, wenn zus√§tzlich das Zeichen Nr. 101 ‚ÄěGefahrstelle‚Äú vorhanden ist. Au√üerdem schl√§gt er vor, auch noch das Zeichen Nr. 1001-31 ‚Äěauf 1 km‚Äú anzubringen.

 

Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, in der Torfstraße, Ismaninger Straße und dem Birkhahnweg das Zeichen Nr. 101 in Verbindung mit den Zeichen Nr. 1006-39 und 1001-31 anzuordnen.

 

Anwesend 12  :  Ja 12  :  Nein 0