Tagesordnungspunkt

TOP 4: Sport- und Jugendheim Neufinsing; Sanierung der Decke ĂĽber dem SchĂĽtzenheim

BezeichnungInhalt
Sitzung:20.06.2016   GR/079/2016 
Beschluss:mehrheitlich beschlossen
Abstimmung: Anwesend: 15, Ja: 10, Nein: 5
DokumenttypBezeichnungAktionen

Zu diesem TOP ist der Architekt Markus Heilmaier von der Planungsgruppe Heilmaier anwesend.

 

Bürgermeister Kressirer teilt mit, dass die Gemeinde Finsing schon mehrere Jahre im Haushalt eine Summe 50.000,00 € zur Abdichtung der Decke über dem Schießstand des Schützenvereins „Grüne Eiche Neufinsing“ e.V. und einem Teil des Fischerheims. aufgenommen hat. Die Arbeiten wurden bisher noch nicht ausgeführt, da die Nutzungskonzepte für das Sport- und Jugendheim eine Überbauung dieser Fläche vorgesehen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist jedoch damit zu rechnen, dass innerhalb der nächsten 4 Jahre keine Bebauung folgt, da auch in der Finanzplanung keine weiteren Mittel dafür vorgesehen sind.

 

Herr Architekt Heilmaier erläutert dem Gemeinderat zwei Varianten zur Ausführung. Beide Varianten sehen nach dem Abbruch des Estrichs und dem Säubern des Untergrundes eine zweilagige Bitumenverbundabdichtung auf einem Grundanstrich im System „Umkehrdach“ vor. Die Kosten belaufen sich auf ca. 30,00 – 35,00 € pro m² netto. Der Vorteil dieser Abdichtung besteht darin, dass sie sehr belastbar und eigentlich kaum zu zerstören ist. Sollte trotzdem eine Beschädigung oder Undichtigkeit auftreten, ist die undichte Stelle gut zu lokalisieren, da diese Abdichtung nicht unterläufig ist, d. h. der Wasserfleck tritt in diesem Bereich auf, in dem sich die undichte Stelle in der Abdichtung befindet.

 

Für den weiteren Schutz stellt Herr Heilmaier zwei Alternativen vor. Die kostengünstigere Variante sieht im Bereich zum Zugang des Lagerraumes für die Burschen, beim Jugendraum und dem Lagerraum des Fischereivereins einen Holzbohlenbelag mit entsprechendem Geländer und einen Zaun entlang der Parkplätze vor. Die Gesamtkosten incl. Architektenhonorar liegen bei ca. 44.000,00 € brutto. Diese Variante sollte gewählt werden, wenn in den nächsten 2 bis 4 Jahren eine Überbauung vorgesehen ist. Sollte keine Überbauung geplant werden, schlägt Herr Heilmaier das vollflächige Pflastern der Decke auf einem Splittbett vor. Zu diesem Zweck ist jedoch eine Randeinfassung entlang der Parkplatzflächen notwendig, um das Pflaster einzuspannen. Die Gesamtkosten dieser Variante belaufen sich auf ca. 66.000,00 € brutto. Herr Heilmaier teilt abschließend mit, dass auf der Westseite die bestehende Mauer zum Zwecke der Absturzsicherung mit einem zusätzlichen Handlauf erhöht werden muss.


Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt, die Variante mit der vollflächigen Pflasterung auf Splittbett zu den berechneten Gesamtkosten in Höhe von 66.000,00 € auszuführen.