Tagesordnungspunkt

TOP 2.2: Vorstellung der AuĂźenanlagenplanung

BezeichnungInhalt
Sitzung:19.12.2016   GR/085/2016 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Herr Kerfers vom LandschaftsarchitekturbĂĽro Lex Kerfers stellt den Entwurf fĂĽr die AuĂźenanlagen dar. Es handelt sich um mehrere Teilprojekte, fĂĽr die getrennte Kosten ermittelt wurden. Zum einen soll der Pausenhof gestaltet und zum anderen mĂĽssen die AuĂźensportanlagen fĂĽr den Schulsport errichtet werden.

 

Beim Pausenhof muss beachtet werden, dass hier die Feuerwehrzufahrt für eine eventuelle Erweiterung des Westtraktes gewährleistet wird. Herr Kerfers hat diese im Plan einskizziert. Es bestehen einige erhaltenswerte Bäume, die im Planentwurf integriert wurden. Es sind Grüninseln geplant, in denen teilweise noch Bäume und Sträucher nachgepflanzt werden können. Entlang dieser Grüninseln sind Sitzgelegenheiten vorgesehen. Als Belag für den Pausenhof kann das gleiche Pflaster wie bei der Fahrradhalle verwendet werden.

 

Die Sportanlagen liegen durch das natürliche Gefälle des Geländes tiefer als der Pausenhof. Es ist angedacht, das Gefälle durch drei Sitzstufen zu überwinden. Die Sitzstufen können so auch als Zuschauerplätze zwischen dem bestehenden Allwetterplatz und der Vorhaltefläche für einen neuen Allwetterplatz dienen. Zwischen dem Allwetterplatz und dem Beachvolleyballfeld und der Laufbahn ist eine weitere Sitzstufe geplant. Herr Kerfers teilt mit, dass er grundsätzlich versucht hat, das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden. Die Laufbahn muss zur angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche hin abgestützt werden. Hierzu wurde eine Gabionenmauer vorgesehen. Außerdem wird das Schulgelände zum südlichen Feldweg und zum westlichen Acker hin eingefriedet. Vom Feldweg aus wird eine Zufahrt geschaffen.

 

Das Gelände ist durch eine Rampe zwischen Turnhalle und Parkplatz barrierefrei Erschlossen. Einige Gemeinderatsmitglieder finden die Lage der Rampe für die Rollstuhlfahrer ungeeignet. Es wird vorgeschlagen eine weitere Rampe im Bereich der drei Sitzstufen zu errichten, um die Strecke für die Rollstuhlfahrer zu verkürzen.

 

Die Kostenschätzung wurde in verschiedene Maßnahmen aufgegliedert. Die Bodenarbeiten schlagen sich in entsprechenden Höhen bei allen Maßnahmen nieder. Die Gesamtkosten für alle Maßnahmen liegen bei brutto 1.025.780,00 € und setzen sich zusammen aus 430.244,50 € für den Pausenhof, 210.791,84 € für den Allwetterplatz, 108.826,69 € für den Beachvolleyballplatz und die Vorhaltefläche, 93.062,76 € für die Laufbahn und 182.854,21 € für die Restfläche der Außensportanlagen. Die Planungskosten sind diesen Summen noch hinzuzurechnen. Ein Anteil der vorgenannten Kosten in Höhe von 200.000 € ist in den Gesamtkosten des Architekten bereits enthalten.