Tagesordnungspunkt

TOP 3: 1. ├änderung des Bebauungsplans f├╝r die Grundst├╝cke 613/1, 613/2 u. 613/3 (K├Âck); Vorstellung der st├Ądtebaulichen Entw├╝rfe

BezeichnungInhalt
Sitzung:16.01.2017   GR/087/2017 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Abstimmung: Anwesend: 16, Ja: 16, Nein: 0
DokumenttypBezeichnungAktionen

In der Sitzung am 20.06.2016 hat der Gemeinderat den Planungsverband ├äu├čerer Wirtschaftsraum M├╝nchen mit der Ausarbeitung eines Bebauungsplanentwurfs f├╝r eine Nachverdichtung im Bereich der Grundst├╝cke Fl.Nr. 613/3 und 613/6, Kastanienweg 16 in Neufinsing beauftragt.

Herr Schaser vom Planungsverband erl├Ąutert einleitend, dass die zu ├╝berplanende Fl├Ąche innerhalb eines rechtskr├Ąftigen Bebauungsplans aus dem Jahr 1969 liegt. Im Bebauungsplan ist eine Reihenhausbebauung mit versetzten H├Ąusern vorgesehen. Eines der Reihenh├Ąuser wurde bisher nicht errichtet, sodass bis heute eine L├╝cke vorhanden ist. Fr├╝her handelte es sich bei der Bebauung um den Ortsrand, weshalb im Bebauungsplan gro├če Grundst├╝cke mit Fl├Ąchen zwischen 800 - 1.000 m┬▓ festgesetzt wurden. Sp├Ąter kam die wesentlich dichtere Bebauung ├Âstlich und s├╝dlich mit den Einfamilienh├Ąusern und Doppelh├Ąusern im Baugebiet ÔÇ×Pfarrpfr├╝ndeÔÇť hinzu. In der unmittelbaren Umgebung ergeben sich Grundfl├Ąchenzahlen von 0,12 ÔÇô 0,35.

Im Vorentwurf des Eigent├╝mers sind die Grundst├╝cke Fl.Nr. 613/3 und 613/6 zus├Ątzlich zum Bestandsgeb├Ąude mit 3 Einfamilienh├Ąusern beplant. Die hinteren Einfamilienh├Ąuser, welche im Bebauungskonzept ├╝ber die private Zufahrt des Nachbargrundst├╝ckes erschlossen werden, haben eine Nord-S├╝d-Firstrichtung. Die Verhandlungen mit dem benachbarten Grundst├╝ckseigent├╝mer ├╝ber die Mitnutzung der Zufahrt konnten bisher nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Der Planungsverband hat deshalb zwei Planentw├╝rfe mit jeweils anderer Zufahrtssituation erstellt. Der Planungsverband schl├Ągt vor, im s├╝dlichen Bereich der Grundst├╝cke keine zwei Einfamilienh├Ąuser mit Nord-S├╝d-Firstrichtung, sondern ein Doppelhaus mit der gleichen Firstrichtung wie die umliegenden H├Ąuser vorzusehen. Direkt am Kastanienweg kann ein Einzelhaus entstehen. Die Stellpl├Ątze f├╝r die Wohneinheiten k├Ânnen alle mit Doppelgaragen vorgehalten werden.

In Variante 1 erfolgt die Erschlie├čung ├╝ber die bestehende Zufahrt des ├Âstlich angrenzenden Nachbargrundst├╝ckes. Im hinteren Bereich w├╝rde durch die Anordnung der Geb├Ąude eine attraktive Hofsituation entstehen, welche als Begegnungsraum und auch als Wendem├Âglichkeit f├╝r Lieferverkehr oder Rettungsfahrzeuge dienen kann.

Im Unterschied dazu wird das Doppelhaus in Variante 2 ├╝ber die Zufahrt des vorderliegenden Bestandsgeb├Ąudes erschlossen, was dazu f├╝hrt, dass die Garagen anders angeordnet werden m├╝ssen. Die Erschlie├čungsstra├če w├╝rde folglich unmittelbar an dem westlich angrenzenden Nachbargrundst├╝ck verlaufen.

 

Im Gemeinderat entsteht eine Diskussion. Es wird ├╝berwiegend die Auffassung vertreten, dass die betroffenen Grundst├╝ckseigent├╝mer und Nachbarn sich einigen sollten. Das st├Ądtebaulich vertr├Ąglichere Konzept stellt die Variante 1 dar. B├╝rgermeister Kressirer wird beauftragt mit den betroffenen Grundst├╝ckseigent├╝mern die Bebauungskonzepte zu besprechen.

 

Der 1. B├╝rgermeister bedankt sich bei Herrn Schaser f├╝r seine Planungen und Ausf├╝hrungen in der Sitzung.


Beschluss:

 

Der Gemeinderat beauftragt B├╝rgermeister Kressirer, Gespr├Ąche mit den betroffenen Grundst├╝ckseigent├╝mern zu f├╝hren, mit der Zielsetzung einer Einigung hinsichtlich der Mitnutzung der vorhandenen Erschlie├čungsanlagen.