Tagesordnungspunkt

TOPʅ 2: Bebauungsplan "Wiesenweg"; Vorstellung und Billigung des städtebaulichen Entwurfs

BezeichnungInhalt
Sitzung:09.10.2017   GR/106/2017 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Abstimmung: Anwesend: 15, Ja: 15, Nein: 0
DokumenttypBezeichnungAktionen

B√ľrgermeister Kressirer stellt dem Gemeinderat einen st√§dtebaulichen Entwurf vor. Dieser wurde auch bereits mit den Grundst√ľckseigent√ľmern besprochen, von denen die Gemeinde Teilfl√§chen erworben hat.

Im Rahmen der √Ąnderung des Fl√§chennutzungsplans hat die Gemeinde auch das f√ľr die Aufstellung des Bebauungsplans erforderliche Artenschutzgutachten erstellen lassen. Es wurde festgestellt, dass es einige erhaltenswerte B√§ume und Str√§ucher im Planungsgebiet gibt. Durch das Gutachten, das dem st√§dtebaulichen Entwurf zu Grunde liegt, wird die Zufahrt zu den einzelnen Grundst√ľcken teilweise erschwert.

Durch den bereits get√§tigten Grunderwerb k√∂nnte die Gemeinde 5 Doppelhaush√§lften und 1 Einfamilienhaus im Einheimischenmodell anbieten. Die Grundst√ľcksgr√∂√üen liegen etwa bei 450 m¬≤ bei den Doppelhaush√§lften und bei 900 m¬≤ beim Einfamilienhaus.

In Bezug auf die H√∂henentwicklung erl√§utert B√ľrgermeister Kressirer, dass die bestehende Wohnbebauung √ľberwiegend Erdgeschoss und Dachgeschoss aufweist. Der Gemeinderat muss dar√ľber beraten, ob eventuell eine Bebauung mit Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und Dachgeschoss zugelassen wird.

B√ľrgermeister Kressirer vertritt die Meinung, dass auch in diesem Wohngebiet darauf geachtet werden sollte, m√∂glichst viele √∂ffentliche Parkpl√§tze zur Verf√ľgung zu stellen, um keine Probleme mit dem landwirtschaftlichen Verkehr zu bekommen. Allerdings k√∂nnte auch dies aufgrund der zu erhaltenden Bepflanzung schwierig werden.

 

Im Gemeinderat entsteht eine ausf√ľhrliche Diskussion √ľber verschiedene Punkte, die bei der Aufstellung des Bebauungsplans beachtet werden sollten. Einige Gemeinderatsmitglieder sprechen sich daf√ľr aus, dass die Bebauung verdichtet wird, um Fl√§chen zu sparen. Einige Gemeinderatsmitglieder geben allerdings zu bedenken, dass es sich hier um eine Ortsrandlage handelt und die vorhandene Bebauung sehr gro√üz√ľgige Grundst√ľcksfl√§chen aufweist.

Ein weiterer Diskussionspunkt stellt die Errichtung eines m√∂glichen Gehwegs dar. B√ľrgermeister Kressirer vertritt die Auffassung, dass dies nicht realisierbar ist, wenn auch √∂ffentliche Stellpl√§tze errichtet werden sollen. Der Stra√üenraum ist nur begrenzt vorhanden. Seiner Meinung nach kann im Wiesenweg, wie im Baugebiet ‚ÄěN√∂rdlich Traberweg‚Äú eine Tempo-30-Zone verkehrsrechtlich angeordnet werden, um so die Fu√üg√§nger auf der Stra√üe zu sch√ľtzen. Wor√ľber man sich allerdings noch Gedanken machen muss, ist die Errichtung eines Wendehammers f√ľr Rettungsfahrzeuge und M√ľllabfuhr. Er weist zus√§tzlich darauf hin, dass 90 % der Kosten f√ľr die Erschlie√üung auf die Anlieger umgelegt werden m√ľssen. Dies bedeutet auch, dass die Kosten steigen, wenn zus√§tzlich ein Gehweg gew√ľnscht wird.


Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschlie√üt, auf Basis des vorgestellten Vorschlags einen st√§dtebaulichen Entwurf durch den Planungsverband √Ąu√üerer Wirtschaftsraum M√ľnchen erstellen zu lassen. Es sollen zwei Entw√ľrfe, einmal mit Erdgeschoss und Dachgeschoss (E+D) und einmal mit Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und Dachgeschoss (E+I+D), erstellt werden. Die Entw√ľrfe sollen m√∂glichst viele √∂ffentliche Stellpl√§tze enthalten.