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Feierliche Inbetriebnahme der Maßnahme „Verbesserung der Niedrig- bis Mittelwasserführung Gfällach“

    Nach elf Jahren war es nun endlich so weit: Die Maßnahme zur Verbesserung der Niedrig- bis Mittelwasserführung Gfällach wurde abgeschlossen und der Wasserschieber am Viertelbach in Betrieb genommen.

    Dadurch wird nun die Gfällach wieder mit Wasser versorgt und zusätzlich der Bestand des Naturschutzgebietes auf Moosinninger Flur gesichert.

    Anlässlich diesen Tages waren nicht nur die Bürgermeister der beiden Gemeinden Finsing (Ludwig Lex) und Moosinning (Georg Nagler) gefragt, diesen Schieber selbst mit ein paar Handgriffen aufzudrehen. Auch Dr. Simon Faltermaier vom Wasserwirtschaftsamt und der ehemalige Bürgermeister Max Kressirer sowie Geschäftsleiter Helmut Fryba sorgten mit ein paar Umdrehungen für den nötigen Wasserlauf, der sich nun in Richtung Naturschutzgebiet begibt.

    Mit ein paar Worten leitete Ludwig Lex die feierliche Inbetriebnahme ein, was auch bedeutete, auf die lange Planungszeit zurückzublicken und die vielen Personen, die daran beteiligt waren, zu nennen. Die gesamte Maßnahme ist auf einen Vorschlag von Josef Höschl, ehemaliger Abteilungsleiter des Landkreises Erding beim Wasserwirtschaftsamt München zurückzuführen. Max Kressirer konnte diese Ausführungen mit einigen Stolpersteinen ergänzen, die vor allem während seiner Amtszeit die Umsetzung erschwerten. Gabriele Betzmeir vom BUND Naturschutz zeigte sich auch positiv und erfreut, dass es nach all den Jahren nun zu einem Abschluss des Projekts kam. Die Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes und auch die Vorstände des Fischereivereins Finsing sehen in dieser Maßnahme eine Perspektive für eine bessere Wasserqualität und Aufwertung der Gewässer sowie des Badeweihers.

    In den letzten Monaten wurde neben der Verrohrung, die nun für die Entnahme von bis zu 90 l/s am Viertelbach sorgt, auch weitere Brücken und Durchlässe entlang des Kirchenwegs erneuert. An einem Düker auf Höhe des Forellenwegs werden von den 90 Litern 40 wieder in die Dorfen eingeleitet, während die restlichen 50 Liter in das Naturschutzgebiet Moosinning weiterfließen. Zuvor fließt das Wasser noch durch den Finsinger Badeweiher. Das sorgt für einen kompletten Wassertausch alle 7 Tage und die Temperatur des Gewässers wird in den Sommermonaten um einige Grad abgesenkt.

    Bevor jedoch der Zulauf des Badeweihers geöffnet wird, müssen noch Gitter an den Rohren angebracht werden, um Unfällen vorzubeugen. Diese sollen in Kürze montiert werden.

    Von den Kosten in Höhe von ca. 800.000 € übernimmt Finsing etwas über 100.000 €, die Gemeinde Moosinning ca. 30.000 €. Der Freistaat Bayern finanziert den Rest, der über beantragte Zuwendungen vom Wasserwirtschaftsamt an die Gemeinde Finsing ausgezahlt wird.

    Auf dem Bild v.l.: Valentin Wiedenhofer (ITG), Daniel Sigl (ITG), Gabriele Betzmeir (BUND Naturschutz), Georg Nagler (1. BGM Moosinning), Werner Zacharias (WWA München), Max Kressirer (ehemaliger 1 BGM Finsing), Dr. Simon Faltermaier (WWA München), Guido Schuster (Ing.Büro Preiss&Schuster), Helmut Fryba (Gde. Finsing), Ludwig Lex (1. BGM Finsing), Rudolf Westermeier (Fischereiverein Finsing), Christian Wisbacher (Fischereiverein Finsing)
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