Sprungziele

Baugebiete

Vergabe von Wohnbauland durch die Gemeinde Finsing im Baugebiet „Wiesenweg“

Die Gemeinde Finsing vergibt drei Wohnbaugrundstücke (Ausschreibungspaket II) im Baugebiet „Wiesenweg“. Es handelt sich um die Parzellen 11 (Fl.-Nr. 1921/23, amtl. Fläche 649 m²), 12 (Fl.-Nr.1921/25, amtl. Fläche 486 m²) und 13 (Fl.-Nr. 1921/26, amtl. Fläche 490 m²). 

Die Vergabe erfolgt entsprechend der Richtlinien für die Vergabe von Wohnbauland durch die Gemeinde Finsing vom 08.03.2021 zu einem subventionierten Kaufpreis in Höhe von 576,00 € / m² zzgl. sämtlicher Erschließungskosten.

Maßgeblich für die Bebaubarkeit der Grundstücke ist der rechtsgültige Bebauungsplan Nr. 25 „Wiesenweg“. Gemäß den Festsetzungen des Bebauungsplans kann die Parzellen 11 mit einem Einzelhaus (max. zulässige Grundfläche 110 m²) und die Parzellen 12 und 13 mit einer Doppelhaushälfte (max. zulässige Grundfläche 95 m²) bebaut werden. Auf allen Grundstücken ist max. eine Wohneinheit zulässig. Durch die festgesetzte Wand- und Firsthöhe ist eine Bebauung mit Erdgeschoss + Dachgeschoss zulässig, wobei das Dachgeschoss ein Vollgeschoss sein darf.

Als Stichtag für die Bewertung im Sinne der Nr. 3 der Vergaberichtlinien wird der 08.06.2022 festgelegt. Steuerbescheide sind für den Zeitraum 2016 bis 2020 vorzulegen.

Antragsberechtigte Interessenten im Sinne der Nr. 1 der Vergaberichtlinien können sich für die Vergabe eines Wohnbaugrundstückes bewerben. Die Bewerbungsformulare, die Vergaberichtlinien, der Kaufvertragsentwurf sowie der Bebauungsplan Nr. 25 „Wiesenweg“ sind nachstehend veröffentlicht. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind bis spätestens Mittwoch, den 08.06.2022 bei der Gemeinde Finsing im Rathaus in Neufinsing, Rathausplatz 1, 85464 Finsing einzureichen.

Bewerbungsunterlagen, welche im Zuge des Ausschreibungspakets I bei der Gemeinde Finsing eingereicht wurden, können für die Bewerbung um ein Wohnbaugrundstück des Ausschreibungspaktes II wiederverwendet werden. Dies ist der Gemeinde schriftlich oder elektronisch mitzuteilen. Die Bewerbungsunterlagen sind ggf. zu ergänzen. Eine aktuelle Finanzierungsbestätigung (Anlage 2) ist zwingend erforderlich.

Wir weisen darauf hin, dass die Vergaberichtlinien keinen Anspruch auf die Vergabe eines Wohnbaugrundstückes begründen und dass Bewerbungen die verspätet oder unvollständig eingereicht werden, bei der Vergabe unberücksichtigt bleiben.

Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Kitel und Frau Horneck von der Bauverwaltung, unter der Telefonnummer 08121 9905-31 / -30 oder per E-Mail an bauamt@finsing.de gerne zur Verfügung.

Ankaufsgrundsatz für die Entwicklung von Bauland im Einheimischenmodell vom 10.02.2003 (geändert durch Beschluss vom 23.07.2018)

I. Vorbemerkungen:

  1. Nach diesem Grundsatz werden Aufstellungs- oder Änderungsbeschlüsse für Flächennutzungspläne oder Bebauungspläne, die eine Wohnbebauung zum Inhalt haben, nur noch gefasst, wenn die Gemeinde dies aus städtebaulichen Gründen für sinnvoll erachtet und der bisherige Grundeigentümer bereit ist, 50% seiner zu überplanenden Flächen an die Gemeinde zu veräußern. Angewendet wird dieses Modell jedoch nur bei Grundstücken, für die bisher kein Baurecht für eine Wohnbebauung besteht.
  2. Ob die baurechtliche Voraussetzung erfüllt ist, entscheidet die Gemeinde Finsing. Sofern erforderlich wird das Landratsamt Erding als Baugenehmigungsbehörden angehört. Im Streitfall entscheidet das zuständige Gericht.
  3. Baurecht kann nur geschaffen werden durch die Ausübung der Planungshoheit der Gemeinde. Planungsabsicht zeigt die Gemeinde im Flächennutzungsplan. Baurecht schafft die Gemeinde in Bebauungsplänen. Dazu gehören auch Satzungen im Sinne der §§ 34 und 35 BauGB (Innenbereichs- und Außenbereichssatzungen).
  4. Der gemeindliche Anteil der, durch die Planung geschaffenen, Baugrundstücke wird nach den jeweils gültigen Vergaberichtlinien für Bauland für Einheimische der Gemeinde Finsing vergeben.

II. Ankaufsgrundsatz:

Die Gemeinde erwirbt vor jeder neuen Baulandausweisung im Sinne dieser Regelung, unabhängig des Planungsinstrumentes, einen hälftigen Miteigentumsanteil der zu überplanenden Fläche zu einem angemessenen Preis.

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.